Schon im Kindergarten fing sie an. Die Frage nach dem Traumberuf.

Auf diese Frage hatte damals eigentlich jeder eine Antwort. Ob Feuerwehrmann oder Schauspielerin, Astronaut oder „Erfinder“, wie mein Bruder immer antwortete. Auch ich hatte immer eine Antwort. Auch wenn diese sich mit den Jahren ständig änderte, von jeder neuen Idee war ich überzeugt. In der Grundschule war ich mir sicher, ich werde Schauspielerin, denn das machte mir Spaß, also warum nicht gleich als Beruf wählen? Als ich aufs Gymnasium kam wollte ich dann unbedingt Lehrerin werden, auch das sehr lange. Irgendwann sagte meine Oma einmal zu mir, es gäbe so unglaublich viele Berufe die man wählen könne von denen man in meinem Alter allerdings erst einen winzigen Teil kenne. Ich wusste, dass sie recht hatte, aber das machte die Antwort auf die Frage nach dem Wunschberuf nicht gerade leichter, sondern ließ sie im Gegenteil nur noch unmöglicher zu beantworten erscheinen.

Mit Beginn der Oberstufe wurde die Berufsfrage zu der wahrscheinlich am häufigsten gestellten. Überall wurden wir gefragt und jeder erwartete natürlich eine Antwort. Doch ich gehörte nicht zu denen, die eine klare Antwort auf diese Frage geben konnten. Ich wusste worin ich gut bin und was mich interessiert, Jura, Psychologie, Sprachen, Reisen, große Unternehmen, …doch wie man daraus jetzt einen Beruf oder zumindest eine klare Richtung machen sollte, das wusste ich nicht. Ich war überzeugt, keine Vorstellung zu haben, wie meine Zukunft aussehen soll. Bis mein Vater mir die Zusamenarbeit mit Susanne vorschlug. Im Gespräch mit ihr wurde deutlich, dass ich sehr wohl eine klare Vorstellung hatte und das scheinbare Problem eher darin lag, dass meine Interessen in alle möglichen Richtungen gingen. Ich schrieb alles auf, was mich interessierte und gemeinsam ordneten wir diese Gedanken. Und so ergaben sich mit der Zeit klarere Ideen und zum ersten Mal hatte ich das Gefühl eine mögliche Antwort auf die Berufsfrage gefunden zu haben. Dieser Antwort ging Susanne mit mir weiter nach und mit Hilfe des Team Management Profiles, mit dem wir dann gemeinsam in Berlin arbeiteten erfuhr ich immer mehr über meine persönlichen Stärken und die berufliche Richtung in die diese mich führten. Natürlich kann ich noch nicht wissen, ob diese die richtige ist, denn das erfährt man erst, wenn man sie einschlägt und es versucht. Doch die Tatsache, endlich eine Idee zu haben, war unglaublich erleichternd, denn plötzlich war da eine Richtung in die ich schauen konnte. Natürlich bin ich es, die diesen Weg bis hier hin gegangen ist und ihn auch weiter geht, doch gefunden habe ich ihn erst mit Susannes Hilfe und dafür möchte ich Danke sagen. Danke für viele hilfreiche Gespräche. Danke für die richtigen Fragen, ohne mir die Antworten vorzugeben. Danke für die Hilfe bei Entscheidungen, ohne sie mir abzunehmen. Danke für die gemeinsamen Unternehmungen, die mir nicht nur geholfen, sondern mich auch begeistert und mir Spaß gemacht haben. Alles in allem Danke, für die gemeinsame Zeit!

Viele liebe Grüße,
Deine Romy